Kunden finden als Shopspotter: Wer braucht jetzt einen Shop?
Shopspotting ist das Provisionsmodell von Merchavio. Du empfiehlst das Shopsystem an Creator, Coaches und Experten und bekommst dafür 25 % von allem, was sie an Merchavio zahlen, netto: vom Abo und von der Gebühr auf jeden Verkauf, den sie machen, jeden Monat, solange sie Kunde sind. Kunden finden als Shopspotter heißt deshalb vor allem, den richtigen Moment zu erkennen: Jemand hat ein digitales Angebot und merkt gerade, dass er einen Ort braucht, an dem Leute dafür bezahlen.
Kunden finden als Shopspotter, ohne kalt anzuschreiben
Momente, in denen jemand einen Shop braucht, hörst du meist in Gesprächen, die du ohnehin führst: mit deinen eigenen Kunden oder in den Fragen deines Publikums.
Deine Kunden, bei Merchavio Seller genannt, sind Menschen, die digitale Produkte wie Kurse oder Communities verkaufen oder damit anfangen wollen. Wer bei ihnen kauft, heißt in diesem Artikel Käufer.
Wie kann man neue Kunden finden, ohne jemanden anzuschreiben? Die Regel ist einfach: Die Leute kommen zu dir, oder das Thema kommt in einem Gespräch auf, das sowieso stattfindet. Nachrichten an Menschen, die dem nicht vorher zugestimmt haben, verbieten die Partner-Bedingungen in Ziffer 6, auch eine freundliche Direktnachricht auf LinkedIn. Jede Empfehlung kennzeichnest du als Werbung, und zwar direkt beim Link (Ziffer 5).
Offen bleibt damit nur, wann du etwas sagst. Erzählst du von einem Shop, während jemand noch an seinem Angebot feilt, klingt das nach Verkauf. Im richtigen Moment ist derselbe Satz eine Hilfe. Diese Momente erkennst du an Sätzen, die immer wieder fallen.
Viele verschiedene Zielgruppen kommen als Kunden in Frage
Als Kunden kommen sehr viele Zielgruppen in Frage. Merchavio ist für alle gebaut, die etwas Digitales verkaufen, vom Onlinekurs über die bezahlte Community bis zum E-Book oder zur Software im Abo. Typische Beispiele:
| Zielgruppe | Was sie verkauft |
|---|---|
| Coaches und Berater | Coachings, Programme |
| Yoga- und Fitnesstrainer | Live-Stunden, Mitgliedschaften |
| Sprach- und Musiklehrer | Kurse statt Einzelstunden |
| Fotografen und Designer | Vorlagen, Presets, Tutorials |
| Autoren und Fachleute | E-Books, Fachkurse |
| Betreiber großer Gruppen | Bezahlte Community |
| Kleine Software-Anbieter | Software im Abo |
Die Anlässe weiter unten sind bei allen dieselben, nur die Worte ändern sich. Die Yogalehrerin fragt, wie sie ihre Live-Stunden verkauft, der Sprachlehrer, wie aus Einzelunterricht ein Kurs wird. Je mehr dieser Zielgruppen du im Blick hast, desto öfter erkennst du einen Anlass, auch bei Leuten, an die du zuerst nicht gedacht hättest.
Woran du erkennst, dass jemand jetzt einen Shop braucht
Wir entwickeln Merchavio und lesen für unsere Ratgeber zum Verkauf digitaler Produkte seit Anfang Oktober 2026 Foren und Bewertungen von Leuten, die Kurse und Communities verkaufen. Dabei kommen dieselben Momente immer wieder vor, in denen jemand ein System zum Verkaufen sucht. Sechs davon stellen wir hier vor. Die Sätze in der Tabelle sind Beispiele, wie es klingen kann:
| Anlass | Das hörst du | Was dein Kunde dann braucht |
|---|---|---|
| Erstes Produkt | „Ich will meinen Workshop online anbieten.“ | Verkaufsseite und Checkout |
| Gruppe soll kosten | „Die Gruppe soll was kosten.“ | Zugang nur für Zahlende |
| Abo statt Einzelverkauf | „Ich will eine Mitgliedschaft anbieten.“ | Abo, das sich selbst verlängert |
| Live wird Programm | „Wie verkaufe ich meine Live-Termine?“ | Livestreams mit Aufzeichnungen |
| Tool-Chaos | „Ich habe zu viele Logins.“ | Alles in einem System |
| Plattform wird zu eng | „Meine Plattform wird teurer.“ | Eigene Marke, eigenes Stripe-Konto |
Das erste digitale Produkt steht
„Ich will meinen Workshop online anbieten“ oder „Mein erster Kurs ist fast fertig“: Wer so etwas sagt, hat das Angebot schon und sucht jetzt den Weg zum Geld. Viele haben Angst, wochenlang zu produzieren und am Ende nichts zu verkaufen. Die Frage, wo das Angebot verkauft wird, ist in diesem Moment offen, und deshalb passt eine Empfehlung hier gut.
In Merchavio baut dein Kunde dafür Verkaufsseiten unter eigener Domain und stellt seine Kurse mit Videos ein. Er verkauft unter eigenem Namen, und das Geld der Käufer geht direkt auf sein eigenes Stripe-Konto.
Eine kostenlose Gruppe soll Geld kosten
Eine kostenlose Chatgruppe ist gewachsen, und die Betreiberin überlegt, ob die Leute für Inhalte und Austausch zahlen würden. Sie sagt dann Dinge wie „Die Gruppe soll was kosten“ oder „Ich will die Aktiven in eine bezahlte Community holen“.
In Merchavio wird daraus eine bezahlte Community oder Mitgliedschaft. Hinein kommt, wer zahlt. Endet ein Abo, endet auch der Zugang, ohne dass deine Kundin jemanden von Hand entfernen muss.
Aus Einzelverkäufen wird ein Abo
Wer bisher einzelne Kurse oder Workshops verkauft, fängt jeden Monat wieder bei null an. Irgendwann fällt dann der Satz „Ich will eine Mitgliedschaft anbieten“ oder „Ich hätte gern Einnahmen, mit denen ich planen kann“.
Am Produkt stellt dein Kunde in Merchavio unter „Billing“ ein, ob es einmalig bezahlt wird oder im Abo. Das Abo verlängert sich von selbst, und Käufer kündigen über den Knopf „Verträge hier kündigen“ im Shop. Für dich ist das der Anlass mit dem größten Gewicht, warum, steht weiter unten.

Live-Termine sollen ein Programm werden
Ein Coach gibt Gruppen-Calls, eine Trainerin unterrichtet live, und daraus soll ein Programm werden, für das die Teilnehmer bezahlen und das sie später nachschauen können. Die Frage kommt oft so: „Wie verkaufe ich meine Live-Termine, und wohin mit den Aufzeichnungen?“
Dein Kunde geht in Merchavio direkt aus seiner Community live, mit Livestreams, Sprach- und Video-Lounges und Aufzeichnungen, die Mitglieder danach ansehen. Live gehen kann er mit jedem bezahlten Plan, im Rahmen eines monatlichen Live-Kontingents. In der kostenlosen Testphase lassen sich Livestreams nur einbetten, Lounges gibt es dort noch nicht.
Zu viele Tools und zu viele Logins
Die Website liegt bei einem Anbieter, die Kurse bei einem zweiten, die Community bei einem dritten und die E-Mails bei einem vierten. Wer so arbeitet, sagt „Ich habe zu viele Logins“ oder „Nichts redet miteinander“. Virtuelle Assistenzen und Agenturen kennen dieses Tool-Chaos oft besser als ihre Kunden, weil sie es pflegen.
Bei Merchavio liegen Website, Shop, Kurse, Community, Livestreams, Kundenliste und E-Mail-Marketing in einem System mit einem Login. Ob sich ein Wechsel lohnt, hängt davon ab, was dein Kunde heute für die einzelnen Tools zahlt und wie viel Zeit ihn die Pflege kostet. Das rechnet ihr am besten gemeinsam durch.
Die bisherige Plattform wird teurer oder zu eng
Erhöht eine Plattform ihre Preise oder Gebühren, fragen sich viele, die dort verkaufen, ob sie bleiben sollen. Oft steckt mehr dahinter als der Preis: „Meine Abo-Kunden hängen an der Plattform“ oder „Ich will nicht von einer Plattform abhängig sein“.
Bei Merchavio verkauft dein Kunde unter eigenem Namen und eigener Domain, Käufer zahlen auf sein eigenes Stripe-Konto, und seine Kunden, Bestellungen und Abos exportiert er jederzeit als CSV. Er zahlt einen festen Planpreis und je nach Plan 1,9 % bis 1,2 % + 0,25 € je Verkauf, zzgl. USt und der Gebühren von Stripe.
Eine Grenze gehört hier gleich dazu: Bestehende Mitglieder und laufende Abos lassen sich nicht automatisch zu Merchavio übernehmen. Die Käufer schließen dort neu ab. Sag das, bevor dein Kunde sich entscheidet. Wer es erst beim Umzug merkt, ist zu Recht verärgert.
Wo diese Anlässe bei dir auftauchen
Wie man als Berater oder Freelancer Kunden findet, weißt du wahrscheinlich längst: über Empfehlungen und über Menschen, die schon mit dir arbeiten. Genau dort hörst du auch die Anlässe, etwa im Briefing oder im Gespräch über die nächsten Pläne deiner Kunden.
| Dein Beruf | Wo der Anlass auftaucht |
|---|---|
| Webdesign | Im Relaunch-Briefing: „Kann die Seite auch Kurse verkaufen?“ |
| Funnel und Marketing | Vor dem Launch: Wo landen die Käufer, wo zahlen sie? |
| Coaching und Beratung | Wenn das Angebot steht und die ersten zahlen wollen |
| Ausbildung von Coaches | Im Modul zu Technik und Verkauf |
| Virtuelle Assistenz | Beim Aufräumen der Tools |
| Creator | In Fragen deines Publikums: „Womit verkaufst du?“ |
Wie du als Coach oder Webdesigner Kunden gewinnst, ändert sich dadurch nicht. Du achtest in diesen Gesprächen nur auf einen Satz mehr. Bildest du Coaches aus, kommt der Anlass sogar planbar: Jeder Jahrgang steht irgendwann vor der Frage, womit er sein Angebot verkaufen soll.
Welche Kunden bringen dir als Shopspotter am meisten?
Am meisten bringen dir Kunden, die regelmäßig verkaufen. Deine Provision hat zwei Teile: 25 % vom Plan, den dein Kunde jeden Monat zahlt, und 25 % der Gebühr, die Merchavio auf jeden seiner Verkäufe nimmt, jeweils netto (Partner-Bedingungen, Ziffer 2). Du verdienst an jedem Verkauf deiner Kunden mit. Deine Provision wächst mit ihrem Umsatz.
Für die Anlässe heißt das: Wer eine Mitgliedschaft oder bezahlte Community startet, verkauft jeden Monat aufs Neue, und jede dieser Zahlungen bringt eine Gebühr. Ein Workshop, der zweimal im Jahr läuft, bringt dir vor allem den Anteil am Plan. Beide sind eine Empfehlung wert, wenn Merchavio passt. Die Anlässe mit Abo und Community tragen nur länger. Wie diese Provision neben Wartung und Retainern in die Einnahmen deiner Agentur passt, zeigt der Ratgeber zu wiederkehrenden Einnahmen als Agentur.
Was ein Kunde mit einem bestimmten Plan und Umsatz im Monat bringt, rechnest du im Rechner auf der Shopspotting-Seite aus. Wie viel es am Ende wird, hängt davon ab, wie viele Kunden kommen, wie viel sie verkaufen und wie lange sie bleiben.
Was du sagst, wenn der Anlass da ist
Im Moment selbst reicht wenig. Frag nach, was die Person vorhat, und sag dann in ein, zwei Sätzen, was du empfiehlst und warum. Etwa so:
„Für eine bezahlte Community mit Kurs nutze ich Merchavio. Da hängt der Zugang an der Zahlung, und das Geld geht direkt auf dein eigenes Stripe-Konto. Meldest du dich über meinen Link an, bekomme ich eine Provision. Soll ich ihn dir schicken?“
Sagt die Person ja, schickst du den Link in der Nachricht danach, mit „Werbung“ direkt daneben. Zugeordnet wird dir ein Kunde nur über den Link, einen Code zum Eintippen gibt es bei der Registrierung nicht. Erlaubt er Cookies, zählt dein Link 90 Tage lang; ohne Cookies nur, wenn er sich nach dem Klick registriert, ohne die Seite neu zu laden (Ziffer 4).
Nutzt jemand schon eine andere Plattform, frag zuerst, was ihn daran stört. Ist er zufrieden, gibt es keinen Anlass. Stört ihn etwas, das Merchavio löst, nenn es und sag die Grenze beim Wechsel gleich mit.
Wann Merchavio nicht passt
Auch eine Empfehlung, nach der jemand später wieder kündigt, bringt dir Provision: Was dein Kunde bis dahin an Merchavio gezahlt hat, bleibt dir. Zurückgebucht wird sie nur, wenn eine Zahlung erstattet oder zurückgebucht wird (Ziffer 10). Ohne Empfehlung gibt es gar keine Provision. Ein paar Fälle solltest du trotzdem kennen, damit du deinem Kontakt gleich sagen kannst, was Merchavio nicht bietet:
- Dein Kontakt will, dass die Plattform als Verkäufer auftritt und die Umsatzsteuer für ihn übernimmt, also einen Merchant of Record. Bei Merchavio verkauft er selbst und kümmert sich selbst um die Umsatzsteuer.
- Er verkauft keine digitalen Produkte und plant auch keine.
- Er braucht eine App, die Käufer aus dem App Store laden. Merchavio hat eine installierbare Web-App mit seinem Namen und Icon.
- Er ist mit seinem jetzigen System zufrieden. Dann ist kein Anlass da.
Deinen Link bekommst du mit einem kostenlosen Shopspotter-Konto, einen eigenen Shop brauchst du dafür nicht. Teilnehmen kannst du als Unternehmer, etwa selbstständig oder mit einer Agentur. Du startest auf der Shopspotting-Seite mit Shopspotter werden.
Häufige Fragen
Wie finde ich als Shopspotter Kunden?
Am leichtesten bei Menschen, mit denen du schon zu tun hast: deinen eigenen Kunden und deinem Publikum. Achte auf Anlässe, an denen jemand gerade einen Shop braucht, etwa wenn das erste digitale Produkt steht, eine kostenlose Gruppe Geld kosten soll oder die bisherige Plattform zu teuer wird. Dann empfiehlst du Merchavio, kennzeichnest das als Werbung und schickst deinen Link.
Woran erkenne ich, dass jemand gerade einen Shop braucht?
An Sätzen wie „Ich will meinen Workshop online anbieten“, „Die Gruppe soll was kosten“, „Ich will eine Mitgliedschaft anbieten“ oder „Ich habe zu viele Logins“. Sie zeigen, dass ein Angebot da ist und der Weg zum Bezahlen fehlt oder nicht mehr passt.
Wie gewinne ich Kunden ohne Kaltakquise?
Indem du dort zuhörst, wo die Leute ohnehin mit dir sprechen, und erst dann etwas empfiehlst, wenn ein Anlass da ist. Nachrichten an Menschen, die dem nicht zugestimmt haben, sind als Shopspotter verboten (Partner-Bedingungen, Ziffer 6).
Welche Kunden bringen mir als Shopspotter am meisten?
Kunden, die regelmäßig verkaufen, etwa über eine Mitgliedschaft oder eine bezahlte Community. Du bekommst 25 % netto vom Plan und von der Gebühr auf jeden ihrer Verkäufe. Je mehr sie verkaufen, desto größer ist der Teil aus den Gebühren. Einen festen Betrag kann dir niemand zusagen.
Was sage ich, wenn jemand schon eine andere Plattform nutzt?
Frag zuerst, was ihn daran stört. Löst Merchavio das, nenn es und sag gleich dazu, dass bestehende Mitglieder und laufende Abos nicht automatisch zu Merchavio übernommen werden: Die Käufer schließen dort neu ab. Ist er zufrieden, empfiehlst du nichts.
Wann empfehle ich Merchavio besser nicht?
Wenn jemand will, dass die Plattform als Verkäufer auftritt und die Umsatzsteuer übernimmt, wenn er nichts Digitales verkauft, wenn er eine App aus dem App Store braucht oder wenn er mit seinem System zufrieden ist.
Empfiehl Merchavio und bekomm einen Anteil an dem, was deine Seller an Merchavio zahlen, jeden Monat, solange sie Kunde sind.